Dienstag, 16. Juni 2009

Fundstück: Bildzeitung und freie Software

Die Bild stellt auf ihrem Webauftritt freie Software z.B. eine erweiterte Version von OpenOffice zum freien Download bereit, was grundsätzlich gut ist. Dennoch gibt es bei der Bereitstellung eine skandalöse Entwicklung, die Nutzung der Softwaredownloads bleibt nämlich nur Microsoft Windows Usern vorbehalten. Selbst Infos über die unter alternativ verfügbaren Versionen für andere Betriebssysteme (Linux, FreeBSD, MacOS) bleiben im Artikel unerwähnt.

Richtig wäre es gewesen, freie Betriebssysteme parallel zu unterstützen, und keine Informationen über unter alternative Betriebssystemen laufende Versionen zu verheimlichen.

Doch genau das ist hier passiert, die Bild ünterstützt in ihrem Artikel über OpenOffice keine Alternativen zu Microsoft Windows! Damit wird nur einem kommerziell verfügbaren einzelnen Betriebssystem und dessen Entwickler zugespielt. Ist das Freiheit?

Kommentare:

  1. Ja, die Freiheit das zu wählen was man erwähnt und was nicht. Also absolut in Ordnung.

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  2. Freiheit? Na ja, im Prinzip schon. Ich denke die BILD hat sich hier ganz klar an ihre Leserschaft gewandt, und die wird (glaube ich zumindest) wohl eher Linux nutzen,

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